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Deutsche Tochtergesellschaft der Konarka Technologies Inc. kann im Wege der übertragenden Sanierung gerettet werden

Nach dreimonatiger Fortführung im Insolvenzantragsverfahren ist nunmehr die Rettung sämtlicher Arbeitsplätze am Forschungsstandort Deutschland bei der Konarka Technologies GmbH gelungen. Mit der Belectric Holding GmbH konnte eine Käuferin gefunden werden, die ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Markreife von organischer Photovoltaik hat und bereits über eine Forschungseinrichtung in Dresden verfügt. Durch diese Übertragung konnten sowohl die Interessen der Gläubiger als auch die Interessen der 15 Arbeitnehmer in optimaler Weise vereint werden. Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Konarka Technologies GmbH, Rechtsanwalt Alexander Kubusch, betonte dabei, dass die Verhandlungen über die Übertragung auf beiden Seiten von großer Professionalität geprägt waren und zu einem guten und fairen Ergebnis geführt haben.

Die Insolvenz der Konarka Technologies Deutschland GmbH war notwendig geworden, weil die 100-prozentige Muttergesellschaft, die Konarka Technologies Inc., mit Sitz in Massachusetts die Eröffnung eines Chapter 7-Liquidationsverfahrens in den USA beantragt hatte. Folge daraus war, dass auch für die deutsche Tochtergesellschaft, die in ihren Forschungsprojekten sowohl von der Europäischen Union als auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird, die Zahlungsunfähigkeit drohte und daher ein Insolvenzantrag gestellt wurde.

„Als besonders komplex hat sich im Insolvenzantragsverfahren die Frage nach der Verfügbarkeit und Übertragbarkeit der Patente herausgestellt, da diese bereits im US-Liquidationsverfahren verstrickt waren. Wir haben daher im Interesse einer übertragenden Sanierung für die Konarka Technologies GmbH, sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten die Rechte der hiesigen Schuldnerin wahren müssen. Dies war nur mit viel Geduld und einem guten Team von international versierten Anwälten möglich“, so analysiert Rechtsanwalt Kubusch, der aufgrund seiner Erfahrungen im internationalen Insolvenzrecht und besonders in der Photovoltaik-Branche für dieses Verfahren vorgeschlagen und ausgewählt wurde, die Situation im Insolvenzverfahren.

Der Insolvenzverwalter zeigte sich überdies erleichtert darüber, dass mit Belectric ein Verhandlungs- und letztendlich Vertragspartner gefunden werden konnte, der großes Maß an Verständnis für die schwierige Rechtslage bei den Patenten mitgebracht hat und die Verhandlungen auch in den Vereinigten Staaten stets positiv unterstütze.

Die offizielle Pressemitteilung zum erfolgreichen Verkauf des Geschäftsbetriebes finden Sie hier.

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